Bei diesem Workshop hatten wir nur sechs Jugendliche in der Gruppe. Dadurch war die Arbeit natürlich umso intensiver. Wie beim letzten Mal begannen wir mit Werbung und ihren Einflüssen auf unser Handeln. Dann wechselten wir mit einer Bundeswehrwerbung zum Thema Konflikte. Das vertieften wir mit einem Bericht über P'TBS - der posttraumatischen Belastungsstörung. Am Ende stand wieder der Film "Ich habe getötet" und damit die beeindruckenden Bilder von jungen Menschen, die völlig traumatisiert über ihr Leben berichten.
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Sonntag, 15. März 2015
Thema Kindersoldaten im Jugendarrest
Bei diesem Workshop hatten wir nur sechs Jugendliche in der Gruppe. Dadurch war die Arbeit natürlich umso intensiver. Wie beim letzten Mal begannen wir mit Werbung und ihren Einflüssen auf unser Handeln. Dann wechselten wir mit einer Bundeswehrwerbung zum Thema Konflikte. Das vertieften wir mit einem Bericht über P'TBS - der posttraumatischen Belastungsstörung. Am Ende stand wieder der Film "Ich habe getötet" und damit die beeindruckenden Bilder von jungen Menschen, die völlig traumatisiert über ihr Leben berichten.Sonntag, 15. Februar 2015
Jugendarrest Essen - Veränderung unseres Bildungsprogramms
Workshop im Jugendarrest Essen.Wir haben das Bildungsprogramm
leicht verändert. Nach wie vor beginnen wir mit den Themen Werbung und Verführung. Was
bezweckt Werbung und worauf fallen wir hinein. Im nächsten Schritt
zeigen wir
aber einen Werbefilm der Bundeswehr, in dem eine Schnupperwoche für
Minderjährige
angepriesen wird. Hier spinnen die Jugendlichen den Faden selbst weiter
und entwickeln eine Geschichte zu einem der Teilnehmer im Werbefilm.
Bleibt das, was so nach schöner heiler Welt aussieht bestehen? Dann
kommt das Thema PTBS, posttraumatische
Belastungsstörung. Wir besprechen die Kehrseite von Abenteuer,
Kameradschaft
und Grenzen erfahren. Die Anzahl der traumatisierten Soldaten ist sprunghaft gestiegen. Was bedeutet das? Die Gespräche
werden da schon intensiver. Dann kommt
das Thema Kindersoldaten und der Film "Ich habe getötet". Die
Situation ist schwer zu ertragen und führt zu einer Veränderung der Gespräche. Sonntag, 26. Oktober 2014
Workshops im Jugendarrest
FRIEDENSBAND bietet seit dem 28 September 2014 wieder regelmäßig Workshops in der JAA Essen an. Im Zweiwochentakt erhalten die dortigen Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Möglichkeit sich mit Kinderarbeit sowie unfairen Produktionsbedingungen auseinanderzusetzten.
Anhand der Beispiele von Smartphones und Fußbällen erfahren die Jugendlichen z.B. das unsere Fußbälle teilweise von pakistanischen Kindern hergestellt werden und welche Probleme Kinderarbeit nach sich zieht. Ebenso wird auch der pakistanische Staat und sein politisches System betrachtet um zu erfahren warum es keinen effektiven staatlichen Schutz vor Kinderarbeit in Pakistan gibt. Der Workshop lässt aber noch genug Raum für Diskussionen und kritische Fragen. Auch weiterhin wird der Workshop von FRIEDENSBAND von den Teilnehmern positiv aufgenommen.
Anhand der Beispiele von Smartphones und Fußbällen erfahren die Jugendlichen z.B. das unsere Fußbälle teilweise von pakistanischen Kindern hergestellt werden und welche Probleme Kinderarbeit nach sich zieht. Ebenso wird auch der pakistanische Staat und sein politisches System betrachtet um zu erfahren warum es keinen effektiven staatlichen Schutz vor Kinderarbeit in Pakistan gibt. Der Workshop lässt aber noch genug Raum für Diskussionen und kritische Fragen. Auch weiterhin wird der Workshop von FRIEDENSBAND von den Teilnehmern positiv aufgenommen.
Sonntag, 30. März 2014
Im Jugendarrest Essen
„So ist die Welt halt“ - „Ich interessiere mich nicht für
Politik“ - „Wenn ich ein Handy kaufe, kaufe ich nur ein Handy“. Mit solchen
oder ähnlichen Meinungen gehen viele Teilnehmer sonntags in den Workshop
der JAA Essen. Dieser wird alle zwei Wochen von FRIEDENSBAND angeboten und
bietet den straffällig gewordenen Jugendlichen (und jungen Erwachsenen) eine
Einführung in entwicklungspolitische Problemstellungen. Sie erfahren zum Beispiel
das Dreiviertel aller Fußbälle in einer pakistanischen Stadt hergestellt werden und
an diesem Prozess auch massiv auf Kinderarbeit zurückgegriffen wird. Weiter
geht es um Programme zur Bekämpfung von Kinderarbeit und kommerzielle
Alternativen (z.B. Fair-Trade). Zu guter Letzt dieses Programmpunktes setzten
sie sich auch mit den politischen Strukturen Pakistans auseinander, dass die
meisten Jahrzehnte seiner Existenz eine repressive Militärdiktatur war. Der
Workshop wird regelmäßig gut aufgenommen und fand zum 13. Mal statt.
Sonntag, 2. März 2014
Workshops in der JAA Essen
FRIEDENSBAND bot heute das 11. Mal in der JAA Essen den
Workshop über Verschuldung an. Jugendliche sitzen hier von freitags bis
sonntags ein, nachdem um ihre Jugendstrafe abzusitzen. Im Hintergrund geht es
darum, wo und unter welchen Umständen Fußbälle und Smartphons produziert
werden. Sie beschäftigen sich damit, welche Tricks in der Werbung angewendet
werden, um sie zum Kaufen zu verführen. So lernen sie hier, dass z.B. ein
Fußball nicht nur ein Produkt im Geschäft ist, sondern immer auch eine Geschichte damit
verbunden ist. So werden viele Fußbälle von Kindern hergestellt. Sportkonzerne geben
das Geld lieber für teure Werbung aus, als Faire Löhne zahlen. Da ca. ¾ aller
Fußbälle in Pakistan produziert werden, lernen sie auch die Geschichte des
Landes kennen. Anhand von Auszügen aus dem Buch „Brennpunkt Pakistan“ von Christian
Wagner können sie selbständig herausarbeiten das Pakistan viele Jahrzehnte eine
Militärdiktatur war und mit Korruption zu kämpfen hatte. Der Workshop wird
regelmäßig von allen Teilnehmern positiv aufgenommen
Sonntag, 19. Januar 2014
Workshops im Warnschußarrest
19.1.2014 Jugendarrest Essen – FRIEDENSBAND bot heute das 8. Mal in der JAA Essen den Workshop über Verschuldung an.
Eingesperrt von Freitags bis Montags. Straffällig gewordene Jugendliche sitzen hier im Essener Jugendarrest das Wochenende ein und erleben hautnah wie es sich anfühlen könnte in einem echten Gefängnis zu sitzen. FRIEDENSBAND bietet jeden Sonntag diesen Jugendlichen einen Workshop zum Thema Verschuldung an. Sie lernen wo und unter welchen Umständen Fußbälle und Smartphones produziert werden. Sie beschäftigen sich damit, welche Tricks in der Werbung angewendet werden, um sie zum Kaufen zu verführen. Der Workshop wird regelmäßig von allen Teilnehmern positiv aufgenommen und führte auch zu selbstkritischen Vergleichen mit ihrem eigenen Lebenslauf. Nicht selten nutzen die Jugendlichen die Diskussion um die Produktionsbedingungen, um ihre Gefühle einmal frei äußern zu können.
Eingesperrt von Freitags bis Montags. Straffällig gewordene Jugendliche sitzen hier im Essener Jugendarrest das Wochenende ein und erleben hautnah wie es sich anfühlen könnte in einem echten Gefängnis zu sitzen. FRIEDENSBAND bietet jeden Sonntag diesen Jugendlichen einen Workshop zum Thema Verschuldung an. Sie lernen wo und unter welchen Umständen Fußbälle und Smartphones produziert werden. Sie beschäftigen sich damit, welche Tricks in der Werbung angewendet werden, um sie zum Kaufen zu verführen. Der Workshop wird regelmäßig von allen Teilnehmern positiv aufgenommen und führte auch zu selbstkritischen Vergleichen mit ihrem eigenen Lebenslauf. Nicht selten nutzen die Jugendlichen die Diskussion um die Produktionsbedingungen, um ihre Gefühle einmal frei äußern zu können.
Montag, 9. Dezember 2013
Workshops im Warnschußarrest
8.12.2013 Jugendarrest Essen –
FRIEDENSBAND bot heute das sechste mal in der JAA Essen den Workshop
über Verschuldung an.
Die Jugendlichen Straftäter sitzen
hier von Freitag Abend bis Montag Morgens ein. Hier erleben sie was
die Konsequenzen sind die auf sie zukommen wenn sie ihr verhalten
nicht überdenken. FRIEDENSBAND bietet jeden Sonntag für die
Jugendlichen einen dafür konzipierten Workshop zum Thema moralischer
und finanzieller Verschuldung an. Hier erfahren sie unter welchen
ausbeuterischen Bedingungen Smartphones und Fußbälle hergestellt
werden und warum sie auch durch den Kauf dieser Produkte diese
unterstützen. Die anfangs zumeist demotivierten Jugendlichen zeigen
rasch nach Beginn aber ein reges Interesse an den Thema und
beschäftigen sich 2 ½ – 3 Stunden lang über verschiedene
Methoden damit.
Sonntag, 24. November 2013
Workshops im Warnschußarrest
24.11.2013 Essen – FRIEDENSBAND war heute zum fünften Mal im
Jugendarrest in Essen und veranstaltete den dafür konzipierten Workshop. Dieser
wird im zweiwöchigen Rhythmus dort angeboten. Im ursprünglichen Ablauf standen
„Smartphones“ im Mittelpunkt. Die Situation der ArbeiterInnen in China und die
Werbung, mit der sie verführt werden, ist für die Jugendlichen spannend. Jetzt wurde
der Workshop noch um den Film „Balljungs“ erweitert. Darin wird das das Leben
von pakistanischen Kindern dokumentiert, die in Sialkot Fußbälle herstellen
müssen. Die beiden Themen „Smartphones“ und „Fußball“ sind dabei sehr gute
Anknüpfungspunkte an die Welt der Jugendlichen, da meist zumindest eines von
beiden eine große Rolle dort spielt. Dementsprechend gut kommt der Workshop bei
ihnen an. Regelmäßig ist zu hören, dass dies alles sehr interessant war und man
sonst zu wenig davon mitbekommt. Denn nicht wenige betrachteten vorher ein
Smartphone rein als neutrales Produkt und nicht als einen Gegenstand mit
Geschichte und wirtschaftlich-politischen Hintergrund. Durch die in den Filmen
und den Arbeitsmaterialien vermittelten Informationen sowie der anschließenden
Besprechung erfuhren die Jugendlichen viel über Arbeitsbedingungen in anderen
Ländern und zeigten sich auch sehr häufig schockiert darüber (Da gehe ich
doch lieber zur Schule). Interessant
wurde es auch hier wieder wenn die Jugendlichen Vergleiche zwischen ihrem und
deren Leben zogen.
Sonntag, 6. Oktober 2013
Workshops im Warnschußarrest
6.10.13 Jugendarrest Essen - FRIEDENSBAND beginnt eine Serie von
Workshops für die 14-16jährigen. Sie sitzen für ein oder mehrere
Wochenenden im sogenannten Warnschußarrest.
Freitag nachmittag kommen sie, liefern alle Geräte (Handy, MP3-Player
etc) ab und verleben einige Tage ohne Ablenkung, meist allein in ihrer
Einzelzelle. Heute haben wir in den zwei Gruppen (einmal 6 und einmal 5
Jugendliche) die Verführung durch Werbung (Apple-iPhlone-4s), die
Arbeitsbedingungen bei Foxconn und die Finanzierung Träumen im
Mittelpunkt gestellt. Spannend war der Vergleich der unhaltbaren
Lebensbedingungen der ArbeiterInnen in China mit problematischen
Lebenssituationen hier. Sonntag, 21. Oktober 2012
1. Workshop im Jugendarrest Essen
21.10.12 – Nein, der erste Workshop im Jugendarrest Essen
verlief alles andere als glatt. Vorbereitet auf das Thema Rassismus, musste ich
feststellen, dass diese Jugendlichen mit DEM Rassismus keine Probleme hatten.
Sie sind aufgewachsen in den Arbeitervierteln von Duisburg, Gelsenkirchen und
Essen und ihre Freunde kommen aus allen Teilen der Welt. So wechselte ich zum
Thema Kindersoldaten und da wurde es spannend. Da müssen wir jedenfalls noch
viel verändern, wenn wir diese Jugendlichen wirklich erreichen wollen. Im
November werden wir das zeigen dürfen. (Günter)
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