UNO erklärt 19. Juni zu Tag gegen sexuelle Gewalt in Konflikten
Frauen und Kinder in Konflikten sind besonders von sexueller Gewalt bedroht (Symbolbild)playFrauen und Kinder in Konflikten sind besonders von sexueller Gewalt bedroht (Symbolbild) (KEYSTONE/AP/EMRAH GUREL)
New York – Angesichts der Gräueltaten extremistischer Gruppen in Afrika und im Nahen Osten haben die Vereinten Nationen den 19. Juni zum Tag gegen sexuelle Gewalt in Konflikten erklärt. Der Vergewaltigung als Kriegswaffe müsse ein Ende gesetzt werden.
http://www.blick.ch/news/ausland/uno-uno-erklaert-19-juni-zu-tag-gegen-sexuelle-gewalt-in-konflikten-id3889196.html
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Samstag, 20. Juni 2015
Montag, 13. April 2015
Die Roten Hände des Landtages wandern weiter
Am 12. März hatte die Klasse 9c der Realschule Kerpen die Möglichkeit, die im Januar im Landtag gesammelten Hände der Landtagspräsidentin zu übergeben, als diese ihre Klasse besuchte. Carina Gödecke versprach damals, die Roten Hände rasch weiterzugeben und hielt Wort. Sie schreibt
"Die Übergabe haben wir am Montag, den 13. April 2015, um 18:45 Uhr in Bochum in unserem SPD-Büro vorgenommen. Ich habe mir deshalb Axel Schäfer als „nächst höhere Instanz“ ausgesucht, weil er wie ich aus Bochum kommt, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und zugleich der Vorsitzende der NRW-Landesgruppe innerhalb der SPD-Bundestagsfraktion ist. Aber vor allem ist sein Aufgabengebiet die Europapolitik und in dieser Eigenschaft ist er sehr häufig in Brüssel und manchmal auch in Straßburg. Ich habe ihn gebeten, bei seinem nächsten Aufenthalt in Brüssel die Aktion Rote Hand der Klasse 9c und die gesammelten Hände mit ins Europäische Parlament zu nehmen. Dort wird er sicherlich einen Kollegen, eine Kollegin treffen, der oder die die Hände gerne entgegen nimmt. Damit Axel Schäfer auch nicht vergisst, was für eine Aufgabe er gemeinsam mit den Roten Händen übernommen hat, habe ich ihm zum einen eine Kopie des Schreibens an mich gegeben, und zum anderen habe ich ihn in dieser Mail in Cc gesetzt. Ich bin ganz sicher, dass die Klasse 9c der Realschule Kerpen und die Aktivgruppe Peacemakers bald eine „Vollzugsmeldung“ von Axel Schäfer bekommen werden."
Sonntag, 15. März 2015
Thema Kindersoldaten im Jugendarrest
Bei diesem Workshop hatten wir nur sechs Jugendliche in der Gruppe. Dadurch war die Arbeit natürlich umso intensiver. Wie beim letzten Mal begannen wir mit Werbung und ihren Einflüssen auf unser Handeln. Dann wechselten wir mit einer Bundeswehrwerbung zum Thema Konflikte. Das vertieften wir mit einem Bericht über P'TBS - der posttraumatischen Belastungsstörung. Am Ende stand wieder der Film "Ich habe getötet" und damit die beeindruckenden Bilder von jungen Menschen, die völlig traumatisiert über ihr Leben berichten.Donnerstag, 12. März 2015
Landtagsaktion NRW: Rote Hände übergeben
Bei ihrem Besuch in der Realschule Kerpen nahm Nordrhein-Westfalens Landtagspräsidentin Carina Gödecke die Roten Hände entgegen, die die Schulklasse im Januar im Landtag gesammelt hatten. Sie versprach, sie dem Bochumer Bundestagsabgeordneten Axel Schäfer zu geben. Der solle es dann mit nach Straßburg oder Brüssel nehmen.
Montag, 2. März 2015
Workshop in Gymnasium Mönchengladbach
Sehr kurzfristig haben wir diesen Workshop für die zwei Schulklassen des Franz-Meyers-Gymnasium in Mönchengladbach, die an unserer Veranstaltung im Sozialministerium am 9.2. nicht teilnehmen konnten. Es war einfach für diese beiden wie für andere nicht genug Platz da. So konnten wir drei Stunden lang in der Aula die beiden 7. Klassen mit der Situation der Kindersoldaten vertraut waren. Die Jugendlichen war schockiert und stellten sehr viele Fragen. Sie waren sehr engagiert, was wir auch daran merkten, dass sie noch um 15 Uhr, nach einem langen Schultag mit verkürzten Pausen so aktiv waren. Zum Schluss wollten sie noch wissen, wie sie sich engagieren können. Zwei kommunale Politiker gaben den politischen Rahmen und gaben Anlass, über die Möglichkeiten nachzudenken, mehr für die Kindersoldaten zu tun. Wieder ein spannender Workshop und ein dankbares Publikum. Am Ende war natürlich die Aktion Rote Hand die Attraktion
Mittwoch, 11. Februar 2015
Newsletter Kindersoldaten
Wir haben auf der Webseite www.aktion-rote-hand.de unten rechts die Newsletterfunktion eingerichtet. Wer über das Thema Kindersoldaten, über die Materialien für den Unterricht oder über Temine regelmäßig informiert werden möchte, kann sich mit seiner E-Mail-Adresse eintragen und erhält dann automatisch den nächsten Newsletter.
Montag, 9. Februar 2015
Minister Schneider: Kinder werden um ihre Kindheit betrogen!
Die Veranstaltung von FRIEDENSBAND im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales in Düsseldorf war ein voller Erfolg. Minister Guntram Schneider machte gleich zu Beginn mit beeindruckenden Worten deutlich, wo er steht: Kein Kind darf in den Kriegen der Erwachsenen kämpfen. Er schlug den Bogen von der Willkür der Nazis, die ebenso die Kinder in den Tod getrieben haben wie heute der sogenannte Islamische Staat.Günter Haverkamp setzte diesen Gedanken fort und schlug den Bogen zu Deutschland: "Wenn die Bundeswehr zusammen mit der BRAVO Kinder zu Schnupperferien mit Surfen und Kriegsspielen einlädt, ist das eines demokratischen Staates nicht würdig!" Das erhielt deutliche Zustimmung von den TeilnehmerInnen im Saal. Das waren - und Minister Schneider machte keinen Hehl aus seiner Freude - fast nur Jugendliche.
Einmal waren es die von FRIEDENSBAND eingeladenen Jugendlichen der Kurt-Tucholsky-Hauptschule in Köln, wo wir ja letzte Woche
Günter Haverkamp macht dies mit einem Bericht über seinen Besuch in einer Hauptschule noch einmal deutlich, die einen Besuch von zwei Jugendoffiziere hatte: "Ich fragte die Mädchen, ob die beiden schön waren - große Bestätigung. Ich fragte die Jungs ob das richtige Männer waren - große Bestätigung. Klar schickt die Bundeswehr prächtige Kerle und das in Uniform." Es war überdeutlich, dass die Bundeswehr gepunktet hat. Die Nachfrage ergab, dass sie die Informationen der beiden Jugendoffiziere nicht überprüft haben! Diese Naivität macht sich die Bundeswehr zunutze. Aber nicht nur sie, sondern auch der IS! Und das, so Haverkamp, sei eines demokratischen Staates nicht würdig.
Erschüttert hat die ZuschauerInnen der kurze Ausschnitt des Films "Ich habe getötet". Dieser Film hatte die SchülerInnen aus Köln ebenfalls sehr beeindruckt und dazu beigetragen, dass die Jugendlichen Plakate gemalt hatten, die sie dem Publikum präsentierten.
Die Schülerinnen und Schüler aus Neuss und Köln hatten noch viele Fragen an den Minister, der darauf gern einging. und am Ende stand natürlich die Aktion Rote Hand, die zunächst der Minister unter der Fernsehkamera von RTL1 machte und dann die Jugendlichen.
Dann ging es zur Aktion Rote Hand, die Minister Schneider mit sichtlichem Vergnügen aber großem Ernst mitmachte. Den Jugendlichen aus Köln und Neuss gefiel die Veranstaltung sehr. Sie hatten sich sichtlich wohl gefühlt und waren vom Minister beeindruckt.
Alle fanden, dass es eine gelungene Veranstaltung war und viele Kontakte geknüpft werden konnten.
Dienstag, 3. Februar 2015
Workshop Vorbereitung für die Veranstaltung im Sozialministerium
Zwei 9. Klassen der Kurt-Tucholsky-Hauptschule in Köln sahen zunächst den Film "Ich habe getötet" und waren tief beeindruckt von den Schilderungen der ehemaligen Kindersoldaten. Die 50 SchülerInnen arbeiteten intensiv mit, wussten bereits viel und waren sehr wissbegierig, Einzelheiten zu erfahren. Die Protestplakate, die sie anschließend malten, drückte die Betroffenheit aus, die sie wegen der Schicksale der Kindersoldaten empfanden. Die anschließende Aktion Rote Hand war für sie dann eine zweite gute Möglichkeit, mit dem Erfahrenen fertig zu werden. Montag werden diese SchülerInnen im Sozialministerium die Aktion Rote Hand durchführen.
Sonntag, 1. Februar 2015
Landtagsaktion Kindersoldaten 2. Tag
Mittwoch, 28. Januar 2015
Aktion Rote Hand im Landtag Nordrhein-Westfalen
Auf der Webseite des Landtags wurde die Aktion sehr schön dargestellt, und auf der Webseite von Manuela Grochowiak-Schmieding, MDL Grüne
Freitag, 23. Januar 2015
Landtagsaktion - Vorbereitung Kerpen
Die
Spannung nach dem Film "Ich habe getötet" war zum Greifen spürbar.
Die Jugendlichen in der Klasse 9c der Realschule Kerpen bereiteten sich mit dem
Film auf ihren Auftritt im Landtag Nordrhein-Westfalen vor. Nächste Woche
wollen sie dort die Abgeordneten ansprechen und davon überzeugen, dass sie mehr
für die Kinder in Kriegen machen müssen. Sie waren sehr bestürzt zu erfahren,
dass auch aus Nordrhein-Westfalen Kinder "freiwillig" in den Krieg
nach Syrien oder dem Irak gehen. Es ist der Auftakt für eine Kampagne
von FRIEDENSBAND.
Donnerstag, 22. Januar 2015
Veranstaltung „Kinder sind keine Soldaten“
Einladung zur Veranstaltung
Bitte dringend unter aktion@friedensband.de anmelden!
Wir möchten Sie herzlich einladen zu einem Thema, das in den letzten Monaten zusätzliche Beachtung gefunden hat. Mehr als 250.000 Kindersoldaten weltweit müssen in Kriegen kämpfen. Aktuell erleben wir in Syrien und Irak, dass Kinder und Jugendliche dazu durch Terroristen mit roher Gewalt gezwungen oder mit falschen Argumenten verführt werden.
am 9. Februar 2015
von 10.30 bis
12.00 Uhr
im Ministerium
für Arbeit, Integration und Soziales
des Landes Nordrhein-Westfalen
Fürstenwall
25
40219 Düsseldorf
Saal 1
Bitte dringend unter aktion@friedensband.de anmelden!
Wir möchten Sie herzlich einladen zu einem Thema, das in den letzten Monaten zusätzliche Beachtung gefunden hat. Mehr als 250.000 Kindersoldaten weltweit müssen in Kriegen kämpfen. Aktuell erleben wir in Syrien und Irak, dass Kinder und Jugendliche dazu durch Terroristen mit roher Gewalt gezwungen oder mit falschen Argumenten verführt werden.
Auch aus Nordrhein-Westfalen sind Jugendliche „freiwillig“
in den Krieg gezogen und gestorben. Wenn sie den Krieg überleben, sind sie für
ihr Leben gezeichnet. Traumatisiert sind sie willenlose Werkzeuge für weitere
Ziele von Terroristen.
FRIEDENSBAND hat vor 11 Jahren die Bildungsaktion „Aktion
Rote Hand“ initiiert, um Jugendlichen den Weg in die Gewalt zu ersparen. Der
schonungslose Blick auf das reale Leben der Kindersoldaten und die inneren und
äußeren Verletzungen hilft Jugendlichen aus einer verklärenden Sicht zu einer
realen Einschätzung zu kommen. Die Aktion wird in Deutschland vom Deutschen
Bündnis Kindersoldaten (FRIEDENSBAND ist Mitglied) und vom Volksbund Deutsche
Kriegsgräberfürsorge unterstützt.
Ablauf der Veranstaltung am 9. Februar
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Ab 10.30 Uhr lädt das Ministerium für Arbeit,
Integration und Soziales zu einem kleinen Imbiss ein.
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Um 11 Uhr wird Minister Guntram Schneider die
Anwesenden begrüßen und das Engagement des Ministeriums im Kampf gegen Kinderarbeit
darstellen.
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Günter Haverkamp (FRIEDENSBAND) erläutert dann
die aktuelle Situation von Kindersoldaten und informiert, was wir für sie tun
können.
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In einem kleinen Filmausschnitt aus dem Film
„Ich habe getötet“ von Alice Schmid kommen Kindersoldaten und Kindersoldatinnen
zu Wort.
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Im Anschluss ist Gelegenheit zur Diskussion.
Nach der Veranstaltung laden wir alle Teilnehmerinnen und
Teilnehmer dazu ein, die Aktion Rote Hand durchzuführen und damit ein Zeichen
gegen den Missbrauch von Kindern in Kriegen zu setzen!
Die Veranstaltung wird unterstützt durch
Sonntag, 11. Januar 2015
Kindersoldaten: Aktion Rote Hand im Landtag NRW
Am 28. und 29. Januar 2015 organisiert FRIEDENSBAND im Landtag die Aktion Rote Hand. SchülerInnen von zwei Klassen können die Abgeordneten über die Situation von Kindersoldaten informieren. Mit unseren FLIP-Kameras, die wir schon im Bundestag bei der Aktion Rote Hand eingesetzt hatten, können sie Interviews machen. Und natürlich wir letztendlich von jedem der PolitikerInnen die Rote Hand erbeten - auf das eigene Aktionsblatt ebenso wie auf das Transparent, das wir dann anschließend vor dem Landtag präsentieren wollen.
Die Aktion findet an den beiden Tagen zwischen 11 Uhr und 15 Uhr statt. Für den 28. Januar steht die Klasse schon fest: Realschule Kerpen. Für den 29. Januar suchen wir noch eine Klasse. Melden bitte unter aktion@friedensband.de.
Hintergrund
Die Aktion findet an den beiden Tagen zwischen 11 Uhr und 15 Uhr statt. Für den 28. Januar steht die Klasse schon fest: Realschule Kerpen. Für den 29. Januar suchen wir noch eine Klasse. Melden bitte unter aktion@friedensband.de.
Hintergrund
Im Herbst 2013 hatte FRIEDENSBAND in einer Düsseldorfer Realschule
eine Workshop-Reihe zum Thema Kindersoldaten und Gewalt durchgeführt und zum
Abschluss Landtagsabgeordnete eingeladen. Frau Warden und Herr Herrmann waren
so begeistert, dass sie die Jugendlichen in den Landtag einluden – zum
internationalen Tag gegen den Missbrauch von Kindern in Kriegen am 12.2.2014.
Dort entstand die Idee, zum nächsten Gedenktag 2015 eine große Aktion im
Landtag durchzuführen.
Da im Februar kein Plenum im Landtag stattfindet, hat uns die Landtagspräsidentin die beiden Tage 28. und 29.01.2015 zugestanden.
Mittwoch, 7. Januar 2015
Kindersoldaten - Veranstaltung mit dem Sozialministerium NRW
In der Zeit von 11 bis 12 Uhr werden Minister Guntram Schneider, von FRIEDENSBAND Günter Haverkamp ins Thema einführen. Mit einem Film wird die Situation der Kindersoldaten nahe gebracht und in einer anschließenden Diskussion kann das Thema vertieft werden.
Im Anschluss an die Aktion werden wir natürlich die Aktion Rote Hand durchführen. Alle sind herzlich eingeladen. Bitte melden Sie sich und ggfls. Ihre Jugendlichen unter aktion@friedensband.de zeitig an!
Hintergrund:
FRIEDENSBAND beteiligte sich an der Initiatvie von Minister Schneider gegen ausbeuterische Kinderarbeit. Zu der öffentlichen Woche im Landtag konnten wir mit fünf Schulklassen die Landtagsabgeordneten auf das Thema Kinderprostitution ansprechen (wie wir das jetzt zwei Tage zum Thema Kindersoldaten tun. mehr). An der Wanderausstellung beteiligen wir uns mit unserem Rollup zur Aktion NIKOTINKINDER.
Samstag, 6. September 2014
Jubiläumsfest im Jagenberg
Der Jagenberg wird 20 und feiert sein Jubiläum. Eigentlich ist das Gebäude einiges über 100 Jahre alt und war das Verwaltungsgebäude der Firma Jagenberg. Als die 1984 nach Neuss zog, weil da mehr Platz war, sollte das Gebäude abgerissen werden. Damals demonstrierten wir für den Erhalt - mit Erfolg. Vor 20 Jahren konnten dann in das großzügig sanierte Gebäude die Vereine, KünstlerInnen und StudentInnen einziehen. Vor 10 Jahren war es dann auch für FRIEDENSBAND soweit. Seitdem haben wir hier unser Büro. Dieses dreifache Jubiläum feiert wir mit der Aktion Rote Hand, an der auch Jugendamtsleiter Johannes Horn teilnahm und sich gegen den Missbrauch von Kindern in Kriegen aussprach. Links davon Iris Bellstedt, Ratsmitglied und Geschäftsführerin des PARITÄTISCHEN, Kreisgruppe Düsseldorf.
Mittwoch, 28. Mai 2014
Brief an Verteidigungsministerin
Deutsche Bündnis Kindersoldaten, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, der Darmstädter Appell und das Forum Menschenrechte wenden sich heute mit einem dringenden Schreiben an Bundesverteidigungsministerin von der Leyen. Ausschnitt:
"Besonders problematisch ist es, wenn volljährige SoldatInnen in Auslandseinsätze geschickt werden, die als Minderjährige angeworben und an der Waffe ausgebildet wurden.
Wir fordern an Schulen und in anderen Bereichen eine ausgewogene Beschäftigung mit der Thematik „Frieden und Bundeswehr“. Das Thema Friedenserziehung sollte einen festen Platz in den Curricula und bei der Lehrerausbildung haben. Bei Veranstaltungen mit SoldatInnen an Schulen sollten zumindest die Freiwilligkeit der Teilnahme der SchülerInnen und die Betrachtung aus verschiedenen Blickwinkeln garantiert sein, indem weitere ExpertInnen eingeladen werden, beispielsweise aus Menschenrechts- oder Friedensorganisationen. Auch sollten Eltern zuvor informiert werden und teilnehmen können.
Wir möchten Sie bitten, sich dafür einzusetzen, dass das Rekrutierungsalter für SoldatInnen in Deutschland auf 18 Jahre angehoben wird und Werbemaßnahmen der Bundeswehr bei Minderjährigen unterbleiben. Dies ist erforderlich, damit die Kinderrechte umfassend verwirklicht werden."
Den ganzen Brief können sie hier lesen.
"Besonders problematisch ist es, wenn volljährige SoldatInnen in Auslandseinsätze geschickt werden, die als Minderjährige angeworben und an der Waffe ausgebildet wurden.
Wir fordern an Schulen und in anderen Bereichen eine ausgewogene Beschäftigung mit der Thematik „Frieden und Bundeswehr“. Das Thema Friedenserziehung sollte einen festen Platz in den Curricula und bei der Lehrerausbildung haben. Bei Veranstaltungen mit SoldatInnen an Schulen sollten zumindest die Freiwilligkeit der Teilnahme der SchülerInnen und die Betrachtung aus verschiedenen Blickwinkeln garantiert sein, indem weitere ExpertInnen eingeladen werden, beispielsweise aus Menschenrechts- oder Friedensorganisationen. Auch sollten Eltern zuvor informiert werden und teilnehmen können.
Wir möchten Sie bitten, sich dafür einzusetzen, dass das Rekrutierungsalter für SoldatInnen in Deutschland auf 18 Jahre angehoben wird und Werbemaßnahmen der Bundeswehr bei Minderjährigen unterbleiben. Dies ist erforderlich, damit die Kinderrechte umfassend verwirklicht werden."
Den ganzen Brief können sie hier lesen.
Dienstag, 17. Dezember 2013
Die "Villa" zu Besuch beim Bezirksvorsitzenden von Odenthal
17..12.2013 Mönchengladbach - Die Jugendlichen haben im Projekt "Kein Krieg für Kinder" in den vergangenen Wochen viel gelernt. Das wollten sie dem Odenkirchener Bezirksvorsteher Karl Sasserath zeigen. Der war von den Kenntnissen und dem Wunsch der Jugendlichen, sich für die Gleichaltrigen einzusetzen, denen es so viel schlechter geht als ihnen, sehr beeindruckt. Sie konnten alle Hintergründe erklären, wie Kinder zu Soldaten werden, warum Erwachsene so etwas tun und vor allem, was sie brauchen, wenn sie endlich dieser schlimmen Situation entkommen sind: "Sie brauchen Liebe!" - "Sie haben ein Trauma und brauchen Unterstützung" - "Sie brauchen Bildung!" - "Sie haben nie gelernt, Konflikte friedlich zu lösen. Das müssen sie lernen!" Wenn das Jugendliche sagen, die selbst viel Gewalt in ihrer Umgebung kennen lernen, dann wiegt dies doppelt. Genau so äußerte sich auch Karl Sasserath: "Ich bin stolz darauf, dass ihr zu mir gekommen seid und mir über eure Aktion berichtet. Es ist so wichtig, dass ihr euch für die Gleichaltrigen einsetzt. Das will ich gern als Auftrag übernehmen und mit dem Bürgermeister sprechen!" Seine Idee: Die 20 roten Hände sollen an einer Wäscheleine im Rathaus aufgehängt werden. Außerdem will er sie mitnehmen in die nächste Ratssitzung. Und dann sollen sie wandern: 1. Etappe wird die Landesebene sein. Und noch jemand ist zufrieden: der Streetworker Hayat Mia, der das alles möglich gemacht hat!
Donnerstag, 12. Dezember 2013
"Kein Krieg für Kinder" in der Villa
11.12.2013 Mönchengladbach – Wieder
trafen sich die Odenkirchener Jugendlichen um den Streetworker Hayat
Mia in der Villa um am Workshop Kein Krieg für Kinder teilzunehmen.
Dort wiederholte FRIEDENSBAND zunächst das bereits gelernte und ging
auch auf den geschichtlichen Hintergrund von Menschenrechten ein.
Wieso und warum wurden diese nötig. Welche Stationen nehmen diese
und woher kommt die Definition für Kindersoldaten. Aus dem aktuellen
Anlass des Todes von Nelson Mandela wurde auch über ihn gesprochen
und das die Cape Town Conference nicht zufällig 1997 in Südafrika
gehalten wurde. Zum Abschluss formulierten die Kinder noch kritische
Fragen für die Pressekonferenz am kommenden Dienstag.
Mittwoch, 4. Dezember 2013
"Kein Krieg für Kinder" in der Villa
04.12.2013 Mönchengladbach – Mit dem Streetworker Hayat Mia konnten wir im Jugendzentrum „Villa“ den ersten Workshop geben. Die Jugendlichen werden sich in den nächsten drei Wochen im Projekt "Kein Krieg für Kinder" mit dem Thema Kindersoldaten beschäftigen. Ziel ist, über die damit verbundenen Gespräche rund um das Thema Gewalt zu lernen, dass Konflikte friedlich gelöst werden können. Im ersten Workshop sprachen wir über die Situation der Kindersoldaten und kamen immer wieder auf ihre eigene Situation zu sprechen. Eine starke Rolle spielte die Bundeswehr, über die Möglichkeiten und Gefahren wurde von den Jugendlichen stark diskutiert. Freitag, 22. November 2013
Projekt "Kindersoldaten - kein Krieg für Kinder" in der Freiherr-vom-Stein-Realschule
22.11.2013 Düsseldorf – Die Klasse 6b beschäftigte sich
heute mit dem Thema „Konflikte friedlich lösen“. Die Kinder teilten sich in Gruppen auf und erarbeiteten sich Wissen über Arbeitsblätter zu
den Themen :Vereinte Nationen und Internationaler Strafgerichtshof / Mahatma
Ghandi und Nelson Mandela / NGOs und Aktion Rote Hand / Menschenrechte. Anschließend sollten sie dies ihren Klassenkameraden
präsentieren. Es folgte eine Situation, in der die Jugendlichen „Konflikte
friedlich lösen“ lernen konnten: Für die Gruppen gab es je nur zwei
Arbeitsblätter, was die Gruppenarbeit erschwerte.Nachdem sie merkten, dass unter diesen Bedingungen nicht
vernünftig arbeiten konnten, wurde das Ganze reflektiert. Die Kinder konnten
sich hierbei selbst erarbeiten, warum es zu den Problemen kam und was man besser
machen könnte. Dabei wurde auch über andere Formen von Konflikten geredet (z.b
auf dem Schulhof) und wie sie damit umgehen. Abschließend lernten die Kinder noch, wie man Konflikte auf
internationaler Ebene zu lösen versucht. Dabei wurden ihnen auch ausgefallene
Lösungen präsentiert wie z.B die Errichtung der Naturschutzparks „El CondorNationalpark“ und „Santiago-Comaina Reserved Area „ als Folge der
peruanisch-ecuadorianischen Grenzstreitigkeiten um das Gebiet „Cordillera del
Condor“.
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