Posts mit dem Label Villa werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Villa werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 18. September 2014

Projekt Angst-Orte in Mönchengladbach - Präsentation der Ergebnisse

Die Präsentation der Umfrageergebnisse vor Bürgermeisterin Petra Heinen-Dauber funktionierte reibungslos. Sie war sehr beeindruckt von den der Arbeit der Jugendlichen und die wiederum erklärten ihr die Stadt von unten: Dort ein Tunnel, der zu dunkel ist und da ein Ort, wo trinkende Männer gerade den Mädchen angst machen. 
Alles war fein säuberlich auf einen Stadtplan aufgezeichnet. jeweils der Ort und das Problem. Aber dabei haben es die Jugendlichen nicht bewenden lassen. Sie fragten sich auch jeweils, was zur Lösung getan werden kann. 
Das sind wertvolle Hinweise für die Ämter und die Polizei, da war sich die Bürgermeisterin sicher. Viele Hinweise kannte sie natürlich als Dauerprobleme, wie sie jede Stadt hat. 
Bei manchen Stellen konnte sie auch nur schwer etwas machen - so beim Tunnel am Bahnhof, für den zumindest zum Teil die Bahn zuständig ist. Dort monierten die Jugendlichen auch die fehlende Barrierefreiheit. Behinderte hätten dort ganz große Probleme, von einer Seite auf die andere zu kommen. 
Zum Teil liegen die Probleme auch in Privathäusern, wo eine Sanierung angemahnt werden müsste. Da wurde überlegt, einen Appell über die Medien an die Besitzer zu geben. Bei fast allen Jugendlichen kam das Thema Verkehrssicherheit zur Sprache. Da fahren einfach zu viele Menschen zu schnell und das macht ihnen Angst. Durchweg haben die Jugendlichen ein großes Interesse an ihrem Stadtteil und an ihrer Situation gezeigt und das, so Streetworker Hayat Mia, ist eine gute Entwicklung.

Mittwoch, 17. September 2014

DIE FALLE in der Villa - Auswertung der Umfrage

Der heutige Tag hatte vor allem ein großes Ziel: Die Auswertung der Umfrage. Die Jugendlichen beschäftigten sich intensiv mit den „Angstorten“ der Odenkirchener Bewohner und ihren Verbesserungsvorschlägen. In gelungener Zusammenarbeit wurden die Probleme an den einzelnen Orten thematisiert und heraus gearbeitet, was genau den Menschen dort Angst machen könnte. Sie lernten schnell, sich der Sorgen und Probleme anderer Menschen anzunehmen und sich auch in die Situation von älteren oder behinderten Menschen hinein zu versetzen und ließen bei der Erarbeitung der Lösungsmöglichkeiten ihrer Phantasie freien Lauf. Recht schnell kam den Jugendlichen die Erkenntnis, dass auch sie durch ihr Verhalten ein Grund für die Angst der befragten Personen sein können. Doch auch sie selbst und ihre Ängste kamen nicht zu kurz. Diese wurden im Anschluss aufgegriffen und auch hierfür gab es etliche Vorschläge, was getan werden müsste, um diese Ängste auszuräumen.
Die Jugendlichen sind zu Experten für die „Angstorte“ der Befragten geworden – die Präsentation vor der Bürgermeisterin kann kommen.

Mittwoch, 10. September 2014

DIE FALLE - Projekt in der Villa - Die Meinungsumfrage

Nachdem sich die Jugendlichen an den ersten beiden Tagen des Workshops intensiv mit Fallen beschäftigt haben und dabei die theoretischen Überlegungen über weltweite Konflikte und Konflikte im Alltag überwogen, wurde es heute endlich praktisch: Die Meinungsumfrage stand an. In Gruppen zogen die Jugendlichen los, um die Bewohner in Odenkirchen zu fragen, ob sie manchmal in die Falle „Angst“ tappen. Dabei fanden sie heraus, an welchen Orten in diesem Stadtteil Mönchengladbachs die Leute Angst haben, wie sie sich in solchen Situationen verhalten und welche Vorschläge sie haben, die Situation an diesen Orten zu verbessern. Neben den inhaltlichen Erkenntnissen sammelten die Jugendlichen außerdem wichtige Erfahrungen, was die Arbeit in einer Gruppe, aber auch der freundliche Umgang mit den Menschen auf der Straße angeht.

Mittwoch, 3. September 2014

Die FALLE in der VILLA - 2. Tag



Der zweite Tag wurde deutlich spannender, weil es nun an die unmittelbare Erlebniswelt der Jugendlichen ging.Wir sprachen die Orte an, an denen es Probleme gibt. Schnell wurde deutlich, dass der Park, die Schule, die Straße Grund für Angst liefern. Die Jugendlichen erarbeiteten mit großem Eifer auch die Gründe, die dazu führen und die Auswirkungen um schließlich auch auf die Lösungen zu kommen. Einen großen Raum nahm das Thema Mobbing ein, bei dem wir sehr genau nachfragten und nach Lösungen suchten. Mit einem Video aus Berlin, in dem Jugendliche auf der Straße die PassantInnen befragten leiteten wir zur Meinungsumfrage über, die nun beim nächsten Treffen ansteht. Alle waren begeistert und wollten unbedingt, dass ein Film dabei entsteht. Warum nicht?

Dienstag, 2. September 2014

DIE FALLE - das neue Projekt in der VILLA

Die Jugendeinrichtung VILLA kennt uns schon und auch einige Jugendliche begrüßten uns bereits,  weil sie in den Workshops im letztn Jahr waren.  Jetzt war das Projekt DIE FALLE am Zuge. Im Hintergrund ging es um Angst. Aber zuerst fragten wir nach alltäglichen Fallen. Dann wurde es international und wir sprachen über Kriege, die jeweiligen Länder und die Folgen für die Menschen.  Mit einer bunten Collage aus Zeitungsbildern schloggen wir diesen Teil des Projektes ab.

Donnerstag, 28. August 2014

Friedensband unterstützt das Odenkirchener Soccer-Turnier

Rheinische Post vom 23.8.2014

In Mönchengladbach-Odenkirchen werden wir in den nächsten Wochen intensiv mit den Jugendlichen arbeiten. Gemeinsam mit Hayat Mia, der auch das Soccer-Turnier initiierte, werden wir in der Jugendeinrichtung "Die Villa" unser neues Projekt "Die Falle" durchführen. In der Gemeinschaftshauptschule Kirschhecke führen wir ab 1. September eine Projektwoche zum Thema "Zuwanderung und Rassismus" in der 7. Klasse durch.

Dienstag, 17. Dezember 2013

Die "Villa" zu Besuch beim Bezirksvorsitzenden von Odenthal

17..12.2013 Mönchengladbach - Die Jugendlichen haben im Projekt "Kein Krieg für Kinder" in den vergangenen Wochen viel gelernt. Das wollten sie dem Odenkirchener Bezirksvorsteher Karl Sasserath zeigen. Der war von den Kenntnissen und dem Wunsch der Jugendlichen, sich für die Gleichaltrigen einzusetzen, denen es so viel schlechter geht als ihnen, sehr beeindruckt. Sie konnten alle Hintergründe erklären, wie Kinder zu Soldaten werden, warum Erwachsene so etwas tun und vor allem, was sie brauchen, wenn sie endlich dieser schlimmen Situation entkommen sind: "Sie brauchen Liebe!" - "Sie haben ein Trauma und brauchen Unterstützung" - "Sie brauchen Bildung!" - "Sie haben nie gelernt, Konflikte friedlich zu lösen. Das müssen sie lernen!" Wenn das Jugendliche sagen, die selbst viel Gewalt in ihrer Umgebung kennen lernen, dann wiegt dies doppelt. Genau so äußerte sich auch Karl Sasserath: "Ich bin stolz darauf, dass ihr zu mir gekommen seid und mir über eure Aktion berichtet. Es ist so wichtig, dass ihr euch für die Gleichaltrigen einsetzt. Das will ich gern als Auftrag übernehmen und mit dem Bürgermeister sprechen!" Seine Idee: Die 20 roten Hände sollen an einer Wäscheleine im Rathaus aufgehängt werden. Außerdem will er sie mitnehmen in die nächste Ratssitzung. Und dann sollen sie wandern: 1. Etappe wird die Landesebene sein. Und noch jemand ist zufrieden: der Streetworker Hayat Mia, der das alles möglich gemacht hat!

Donnerstag, 12. Dezember 2013

"Kein Krieg für Kinder" in der Villa

11.12.2013 Mönchengladbach – Wieder trafen sich die Odenkirchener Jugendlichen um den Streetworker Hayat Mia in der Villa um am Workshop Kein Krieg für Kinder teilzunehmen. Dort wiederholte FRIEDENSBAND zunächst das bereits gelernte und ging auch auf den geschichtlichen Hintergrund von Menschenrechten ein. Wieso und warum wurden diese nötig. Welche Stationen nehmen diese und woher kommt die Definition für Kindersoldaten. Aus dem aktuellen Anlass des Todes von Nelson Mandela wurde auch über ihn gesprochen und das die Cape Town Conference nicht zufällig 1997 in Südafrika gehalten wurde. Zum Abschluss formulierten die Kinder noch kritische Fragen für die Pressekonferenz am kommenden Dienstag.

Mittwoch, 4. Dezember 2013

"Kein Krieg für Kinder" in der Villa

04.12.2013 Mönchengladbach – Mit dem Streetworker Hayat Mia konnten wir im Jugendzentrum „Villa“ den ersten Workshop geben. Die Jugendlichen werden sich in den nächsten drei Wochen im Projekt "Kein Krieg für Kinder" mit dem Thema Kindersoldaten beschäftigen. Ziel ist, über die damit verbundenen Gespräche rund um das Thema Gewalt zu lernen, dass Konflikte friedlich gelöst werden können. Im ersten Workshop sprachen wir über die Situation der Kindersoldaten und kamen immer wieder auf ihre eigene Situation zu sprechen. Eine starke Rolle spielte die Bundeswehr, über die Möglichkeiten und Gefahren wurde von den Jugendlichen stark diskutiert.