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Donnerstag, 18. April 2013

Film "Schmutzige Schokolade"

Dokumentarfilm "Schmutzige Schokolade" 
von Miki Mistrati, Dänemark 2010, Made in Copenhagen
Länge: 45 Min.

Seit dem der Verdacht besteht, dass die Schokoladenindustrie von Kinderarbeit und Kinderhandel in Afrika profitiert, sind Großhersteller wie Nestlé, Mars und Ferrero damit beschägtigt, gegen die Vorwürfe anzukämpfen.
Der investigative Journalist und Filmemacher Miki Mistrati ist diesem Verdacht nachgegangen und  hat sich mit seinem Kameramann auf eine gefährliche Reise nach Westafrika begeben. Die Geburtsstätte der Kakao-Bohnen. Seine Recherche beginnt auf der weltweit größten Süsswarenmesse, der ProSweet in Köln. Hier sind sich alle einig, Kinderarbeit dürfte es auf Kakaoplantagen definitiv nicht geben. Doch Mistratis Reise nach Mali, einem Nachbarstaat des Kakao Export-Staates Elfenbeinküste beweist das Gegenteil. Auf jeder Kakaoplantage, die Mistrati und sein Team besuchten waren überall arbeitende Kinder.





Donnerstag, 27. September 2012

Kinderarbeit - Elektroschrott in Ghana

Als Hilfsgüter getarnt verschiffen Industriestaaten wie Deutschland Elektrogeräte illegal in Entwicklungsländer wie Ghana. Allein hier kommen jeden Monat 600 Schiffscontainer mit alten Geräten an. 80 Prozent davon sind Schrott, sagt Mike Anane. Und der landet etwa auf einer Müllhalde in Accra, neben dem größten Gemüsemarkt der Metropole. Die Giftstoffe in den Elektrogeräten, die hier ausgebeint und verbrannt werden, haben längst Wasser und Boden kontaminiert. Kinder, die hier arbeiten, erreichen kaum das Erwachsenenalter. Mike Anane führt regelmäßig Journalisten durch das apokalyptische Gelände. Die Zustände hier sind schlimmer als je zuvor, erfährt Autorin Christiane Schütze. Mehr

Mittwoch, 26. September 2012

GewaltMal im Jugendarrest - 3. Phase

26.9.12 - Kinderarbeit auf Kakaoplantagen in Elfenbeinküste. Der Film "Schmutzige Schokolade" beeindruckte die Jugendlichen sehr. Das Kinder wie Sklaven gehalten werden, einfach aus Dörfern geraubt zur Arbeit in den Plantagen gezwungen werden, war für die Jugendlichen unfassbar. Vor allem aber die Haltung der Verantwortlichen bei den Markenproduzenten brachte sie beinahe aus der Fassung. (Madina und Günter)