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Freitag, 24. Mai 2013

Realität suchen!

Düsseldorf, 24.05.13. Die Jugendlichen der BUS-Klasse der Hulda-Pankok-Gesamtschule durften heute im ersten Workshop "Realität suchen" ihre Erfahrungen und Vorlieben rund um das Thema Videospiele äußern. Auf Kärtchen konnten die Jugendlichen alle Spiele aufschreiben, die sie heute gerne spielen oder noch von früher kennen. Der Reihe nach durften sie ihre Spiele den jeweiligen Genres zuordnen. Daraufhin überlegten die Jugendlichen was einen dazu bewegt seine Zeit mit Videospielen zu verbringen. Mit Faszinationskarten haben sich die Jungendlichen einen Überblick über Gründe für das Spielen geschaffen.

Freitag, 17. Mai 2013

NEIN! Stoppt Gewalt gegen Kinder!

Die SchülerInnen der Klasse 6 der Realschule Kerpen haben nach langem Suchen ihr Konzept für ihren Werbespot erstellt. Vergangenen Dienstag hatten sie sich nochmals mit ihrer Lehrerin Bettina Henke unterschiedliche Werbespots angeschaut. Sie haben sie nochmals genau unter die Lupe genommen: wie wird Musik und Sprache eingesetzt? Wird die Botschaft vermittelt? Wie wurde eine Handlung dargestellt?
Heute haben sie in der Klasse neue Ideen gefunden, um einen Werbespot gegen Gewalt an Kindern zu erstellen. Kommende Woche beginnen die Dreharbeiten.
Wir sind gespannt auf das Endprodukt und begleiten die SchülerInnen selbstverständlich dabei.

Donnerstag, 15. November 2012

Aktion Rote Hand - Besuch des Politikers

15.11.2012 – Besuch von Josef Neumann in der Förderschule Solingen. Der SPD-Landtagsabgeordnete ist für das Thema Inklusion zuständig und ist gleichzeitig der deutsche Vertreter für Menschenrechte im Europarat. Genau der richtige Politiker also für die Aktion Rote Hand in einer Förderschule. Die Jugendlichen waren sehr gespannt darauf, was er für Kindersoldaten tut und was er in Zukunft für sie tun kann. Josef Neumann konnte viel zu dem Thema erzählen und versprach, sich für die Kindersoldaten weiter und verstärkt einzusetzen.

Dienstag, 9. Oktober 2012

Einladung zum Workshop

FRIEDENSBAND stellt seine Arbeit vor

am 17.10.2012
von 16 bis 18 Uhr

Bürgerhaus Bilk
Himmelgeister Str. 107a
40225 Düsseldorf
Raum 107

Vor fast 10 Jahren begann Aktion Weißes Friedensband eine aktionsgestützte Bildungsarbeit zu entwickeln. Bereits Ende 2003 entstand die Aktion Rote Hand, mit der seither mehr als 600.000 Jugendliche weltweit ihren Protest gegen den Missbrauch von Kindern in Kriegen ausgedrückt haben.

Wie mit dieser Aktion gelang auch mit den nachfolgenden die Zusammenarbeit mit Schulen. Wichtig ist uns, Jugendlichen die Themen Gewalt (Kindersoldaten), sexuelle Gewalt (Kinderprostitution), Rassismus und Kinderarbeit nahezubringen und eine eigene neue Haltung dazu zu ermöglichen.

Wir greifen aber auch andere Themen auf, die die Jugendlichen beschäftigen: Zukunft, Atomkraft und Risiken.

In den letzten Monaten hat FRIEDENSBAND begonnen, auch außerhalb von Schulen auf Jugendliche zuzugehen. So waren erste Erfahrungen im Jugendarrest sehr ermutigend und werden nun fester Teil unserer Arbeit sein.

Wir möchten euch unsere Arbeit vorstellen und gemeinsam mit euch überlegen, wo und wie ihr bei uns einsteigen könnt. Es macht bestimmt auch euch Spaß, mit uns neue Aktionen zu entwickeln und mit Jugendlichen ein Stück Gesellschaft zu verändern.

Sagt kurz Bescheid, ob ihr kommt, damit wir planen können: haverkamp@friedensband.de

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Förderschule macht Aktion Rote Hand

4.10.12 - Die Pausenaktion der Klasse war gut geplant, aber das Wetter erschwerte die Durchführung: es goß in strömen. Trotzdem bauten die SchülerInnen den Stand auf und sprachen die Anderen auf die Aktion an. Es klappte: Ein Transparent ist entstanden, dass am 15. November dem Landtagsabgeordneten übergeben wird. Die Idee der Jugendlichen ist, dass das heutige Transparent in den Landtag wandert und das von ihnen gemalte Plakat ins Solinger Rathaus geht. (Günter)

Dienstag, 2. Oktober 2012

GewaltMal erstellen im Jugendarrest



01.10.12 - Mit sehr viel Engagement haben die Jugendlichen im Jugendarrest die Inhalte der Workshops umgesetzt. Entsprechend entstanden drei Kunstwerke, die auch viel über die stundenlangen Diskussionen um Gewalt, Sexualität, Ehre, Stolz und Respekt ausdrücken. Am Ende steht die Gewissheit, das wir diese Arbeit fortsetzen wollen und uns bereits auf die nächsten Workshops im Jugendarrest Düsseldorf freuen.

Freitag, 28. September 2012

GewaltMal IV im Jugendarrest

28.9.12 - Zum Thema Angst kamen wir über den Umweg Ehre > Stolz > Respekt. Es entstanden lebhafte Diskussionen. In Arbeitsgruppen wurden dazu Stichworte ermittelt, die wiederum Stoff für Diskussionen gaben. (Natalia, Madina, Günter)

Donnerstag, 27. September 2012

GewaltMal in Solingen

27.9.12 - Wir besprachen in der Förderschule noch einmal intensiv, wie sich wohl ein Kind, dass früher Kindersoldat war, in ihrer Klasse verhalten würde. Danach starteten wir mit der Produktion eines Podcasts, in dem die SchülerInnen eine solche Situaitons durchspielten. (Günter)

Mittwoch, 26. September 2012

GewaltMal im Jugendarrest - 3. Phase

26.9.12 - Kinderarbeit auf Kakaoplantagen in Elfenbeinküste. Der Film "Schmutzige Schokolade" beeindruckte die Jugendlichen sehr. Das Kinder wie Sklaven gehalten werden, einfach aus Dörfern geraubt zur Arbeit in den Plantagen gezwungen werden, war für die Jugendlichen unfassbar. Vor allem aber die Haltung der Verantwortlichen bei den Markenproduzenten brachte sie beinahe aus der Fassung. (Madina und Günter)

Dienstag, 25. September 2012

GewaltMal im Jugendarrest - 2. Phase

25.9.12 - Kinderprostitution, ein Thema, dass die Jugendlichen nach kurzer Zeit packte. Die meisten hatten das Buch VERKAUFT gelesen und konnten dazu detaillierte Angaben machen. Es gab intensive Diskussionen um Kinderprostitution in Deutschland, um sexualisierte Gewalt und ihre Folgen. Da kamen auch entsprechende Reaktionen, als es um die körperlichen und psychischen Auswirkungen ging. Zum Schluss brachte ein Rollenspiel die Informationen noch einmal auf den Punkt: in einer Gerichtsverhandlung unterstützten die einen den Täter als Tochter, Frau und Arbeitskollege, während das Opfer nur einen Rechtsanwalt an ihrer Seite hatte. (Natalia und Günter)

Montag, 24. September 2012

GewaltMal im Jugendarrest: 1. Phase

24.9.12 - Drei Stunden Kindersoldaten - der Film "Ich habe getötet" und viele Gespräche rund um ihre eigene Situation: Die acht Teilnehmer im Jugendarrest Düsseldorf sahen so manche Parallele zu ihrer Situation. Sie schüttelten sich manchmal, wenn sie erfuhren, wie das Leben der Kindersoldaten aussieht. Sie arbeiteten sehr konzentriert mit und einige zogen bestimmt für sich selbst ein paar wichtige Schlüsse. (Günter)

Freitag, 21. September 2012

GewaltMal im Jugendarrest

Mit dem heutigen Besuch im Jugendarrest Düsseldorf beginnt unsere Arbeit mit den dortigen Jugendlichen. Das wird spannend. Es gibt ein Interview mit dem Leiter, dass ganz viele Informationen gibt und dann gibt es eine Menge Podcasts von Arrestanten, die über sich und ihren Aufenthalt erzählen.

Donnerstag, 20. September 2012

Kindersoldaten: Protestplakat malen

20.9.12 Ein Workshop mit schwierigem Start. Die Jugendlichen in der Förderklasse brauchten einige Zeit, bis sie sich auf das Thema Kindersoldaten einlassen konnten. Dann aber machten sie intensiv mit. Sie malten ein Protestplakat und gaben sich viel Mühe damit. Während des Prozesses konnten dann immer wieder Teile der vorangegangenen Stunden aufgearbeitet werden. (Günter)

Mittwoch, 19. September 2012

BUS-Klasse - Workshop für T-Shirts-Design

19.9.12  Wie beim letzten Workshop vereinbart, haben sich die Jugendlichen heute damit beschäftigt, wie ein T-Shirt-Design aussehen könnte, das die Menschen anspricht. Es kamen gute Vorschläge und sie werden nun grafisch umgesetzt. Gleichzeitig gab es weitere Überlegungen, wie der Flyer aussehen könnte, den die Jugendlichen an die Menschen auf der Straße verteilen können, wenn sie ihren Stand in der Düsseldorfer Innenstadt machen. (Natalia, Madina, Günter)

Montag, 17. September 2012

Sexuelle Gewalt - Workshop in der BUS-Klasse

17.9.12 Ein besonders spannender Workshop: Über die Frage, wie Kinder zu Prostituierten gemacht werden, kamen wir auf die Situation von Mädchen und Frauen in unserer Gesellschaft in Deutschland. Es war für die Jungen sehr interessant, die Aussagen der Mädchen zu hören. Da kamen die Nachstellungen von Männern auf der Straße ebenso zur Sprache wie die Anmache, die sie sich anhören müssen. Beschlossen wurde, einen Stand in der Innenstadt zu machen und die Passanten auf die Probleme von Kinderprostitution und Sexueller Gewalt anzusprechen. Die SchülerInnen wollen auch eine Umfrage auf der Straße machen und Flugblätter gestalten, die sie verteilen können. (Natalia Svalina und Günter Haverkamp)

Sonntag, 16. September 2012

Heiße Diskussionen in der BUS-Klasse

14.9.2012 GewaltMal-Workshop1 in der BUS-Klasse Düsseldorf: Die Jugendlichen wünschten sich als Einstieg das Thema Kinderprostitution. Sie arbeiteten intensiv mit. Über die weltweite Verbreitung und die erschreckenden Zahlen kamen wir auf die berühmte Warum-Frage. Warum machen die Kinder das? Warum lassen die Eltern das zu? Warum werden vor allem Männer zu Tätern. Und was bedeutet es, wenn jemand im Ausland Kinder missbraucht - wird er das nicht auch hier tun? In den zwei Stunden kam keine Langeweile auf und die Jugendlichen folgten der Spur nach Deutschland. Montag geht es weiter!

Donnerstag, 13. September 2012

Workshop Kindersoldaten in Solingen

Im Rahmen des Projektes GewaltMal zeigten wir in der Förderschule Solingen den Film "Ich habe getötet". Die SchülerInnen waren sehr beeindruckt vom Schicksal der nun erwachsenen Jugendlichen im Film, die über ihr Leben berichteten. (Günter Haverkamp)

Dienstag, 11. September 2012

GewaltMal im Jugendarrest

Mit dem heutigen Besuch im Jugendarrest Düsseldorf beginnt unsere Arbeit mit den dortigen Jugendlichen. Das wird spannend.

Dienstag, 20. Dezember 2005

innnocence



Susanne Osthoff wurde am 25. November im Irak entführt. Anfang Dezember fragte FRIEDENSBAND bei action medeor an, ob es eine Solidaritätsaktion für Susanne Osthoff gibt. Das wurde verneint und so entwarf FRIEDENSBAND eine Kampagne, die dann am 9. Dezember gemeinsam von action medeor FRIEDENSBAND bundesweit ausgerufen wurde. 

Gleichzeitig sorgten wir mit der Bundespressekonferenz am 14.12. in Berlin für eine breite Medienöffentlichkeit. Im Mittelpunkt des Interesses stand Anja Osthoff, die Schwester der Entführten.


Wir haben viel Unterstützung bei unserer Solidaritätsaktion für Susanne Osthoff erhalten. Dafür möchten wir uns herzlich bei allen bedanken. Mehr als 20.000 Menschen haben den Appell innerhalb weniger Tage unterzeichnet. Auch Marius Müller-Westernhagen, Boris Becker, Robert Atzorn, Anke Engelke und viele andere Prominente haben unseren Aufruf unterstützt.

Beeindruckend waren auch die Mahnwachen in ganz Deutschland. In Berlin hatte die Türkische Gemeinde für den 14.12. am Brandenburger Tor eingeladen. Es sprachen Anja Osthoff, Vertreter der türkischen Gemeinde und Katrin Göring-Eckardt, die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages.
Aber auch die kleinen Kundgebungen waren beeindruckend, wie hier in Sindorf, organisiert von der Aktivgruppe FAIR FRIENDS. Bei aller Anteilnahme am Schicksal von Susanne Osthoff wurde immer wieder in den Gesprächen an die anderen Geiseln gedacht, die wir nicht kennen. Alle waren sich einig, dass die Solidarität mit Susanne Osthoff auch ein Zeichen ist an diejenigen, die im Irak die Konflikte schüren: Wir wollen, dass Konflikte friedlich gelöst werden! 

Besonders hat uns die Begeisterung der Jugendlichen berührt. Wo die Erwachsenen noch nachfragten, ob Susanne Osthoff sich selbst gefährdet habe oder ob sie eine gute Mutter ist, übten sie ohne Nachfragen Solidarität. Sie können noch mit der Unbeirrbarkeit der Jugend ihr Herz für jemanden öffnen und sind damit Vorbild für die Erwachsenen. Als Erwachsene lästerten: "Für die Schlampe setzt ihr euch ein?" Antworteten sie "Solidarität ist nicht teilbar!" - und setzten ihre Sammlung unbeirrt fort. So mancher Erwachsene kam da ins Grübeln!

So wie hier in Kerpen (Städtische Realschule) sah es auf vielen Schulhöfen in Deutschland aus. Tische mit Unterschriftenlisten wurden aufgebaut und mit großer Selbstverständlichkeit wurde unterschrieben. Die Kerpener Schülerinnen und Schüler sammelten mehr als 1.700 Unterschriften!

Schulen, Firmen und Familien im ganzen Bundesgebiet sandten noch Tage nach Susanne Osthoffs Freilassung Unterschriftenlisten mit bewegenden, sehr persönlichen Kommentaren.

Es war das schönste Weihnachtsgeschenk zum 4. Advent, das wir uns vorstellen konnten: Am 18. Dezember erreichte uns die Nachricht, dass Susanne Osthoff frei ist. 

http://www.stern.de/politik/deutschland/mahnwache-fuer-susanne-osthoff--bitte-zeigen-sie-ihr-mitgefuehl--3499984.html