- Wir erfuhren vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge die aktuelle Situation und Zahlen zu frauenspezifischen Fluchtgründen. Die Fragen bewegten sich quer durch die Arbeitsbereiche des BAMF. Es gab viel Ermutigendes dabei zu berichten, weil wir feststellen konnten, dass sich in den letzten Jahren viel Verändert hat. Beauftragte für das Thema Mädchenbeschneidung und leichtes Wechseln zu weiblichen Befragern sind schon Fortschritte. Auch dass die betroffenen Frauen die wichtigsten Ansprechorganisationen an die Hand bekommen. Die statistischen Informationen des BAMF wurden intensiv besprochen.
- Von FRIEDENSBAND wurde eine Statistik eingebracht, die für den Runden Tisch Düsseldorf durch das Amt für Statistik und Wahlen erarbeitet worden ist. Die erstaunlich hohen Zahlen ließen nur einen Schritt zu: Für den Runden Tisch wird FRIEDENSBAND um die entsprechenden Zahlen auf Landesebene beim Landesamt für Statistik nachfragen.
- Ein weiterer Punkt waren wieder die Handlungsempfehlungen, die in einer kleinen Arbeitsgruppe noch einmal überarbeitet werden.
- Ein wichtiger Punkt ist immer wieder die Informationsebene. Ein Konzept, wie vor Ort aufgeklärt werden kann, wird in einer Arbeitsgruppe erarbeitet.
- Das Thema des nächsten Runden Tisches wird die psychische Situation der betroffenen Frauen und Mädchen sein und wie mit dem Trauma der Beschneidung umzugehen ist.
- Der Termin für den nächsten Runden Tisch ist der 24.6.2015.
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Mittwoch, 4. März 2015
30. Runder Tisch NRW gegen Beschneidung von Mädchen
Es war ein hochinteressantes Treffen im Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter.
Mittwoch, 3. Dezember 2014
29. Runder Tisch NRW gegen Beschneidung von Mädchden
Arbeit der Jugendämter. Dafür hatten wir mit Kerstin Kiwitt, Bereichsstellenleiterin Mitte im Jugendamt Essen, die richtige Person eingeladen. Engagiert und sensible beschrieb sie Arbeit und Schwachstellen und ging auf alle Fragen ein. Erstmals traf sich der Runde Tisch im Landtag Nordrhein-Westfalen. Hintergrund ist, dass wir damit ein Zeichen setzen wollten an die Politik und an uns, stärker zusammenzuarbeiten. Mit dem nächsten Runden Tisch wollen wir uns der aktuellen Flüchtlingssituation in Nordrhein-Westfalen beschäftigen. Dazu wollen wir das Psychosoziale Zentrum und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge einladen.
Mittwoch, 19. Februar 2014
Mädchenbeschneidung: 27. Runder Tisch MRW
19.2.2014 Düsseldorf - Beim heutigen Treffen zeichnete sich ein neues Selbstbewusstsein
des Runden Tisches ab. Vor genau acht Jahren hatte Friedensband den ersten
Runden Tisch im damaligen Generationenministerium einberufen können. Seitdem arbeiten
engagierte Menschen aus allen Bereichen des Landes zusammen. Die
Selbstverständlichkeit, mit der betroffene Frauen und ihre UnterstützerInnen
mit VertreterInnen aller Verbände und Parteien zusammenarbeiten, ist vor allem
bei der letzten Sitzung deutlich geworden. Wie dabei mit den Landtagsabgeordneten
abgesprochen, sind aus einem vorbereiteten Papier die Handlungsempfehlungen
entstanden, die wir den LandespolitikerInnen vorlegen werden.
Mittwoch, 5. Februar 2014
Konferenz: Rekonstruktion der Genitalien nach einer Beschneidung
Mittwoch, 5. Februar 2014 von 16:00 bis 19:30 Uhr in der Volkshochschule Die Brücke,
Wilhelm-Marx-Haus, 3. Etage, Kasernenstr. 6, 40213 Düsseldorf
Programm
16:00 Uhr: Einlass
16:30 Uhr: Grußwort von Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann,
1. Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Düsseldorf
16:45 Uhr: Vorführung eines Kursfilms über die Stellungnahme
des ehemaligen Topmodells Inna Bocoum nach ihrer Rekonstruktionsoperation.
17:00 Uhr: Vorträge der Referenten
- Dr. Pierre Foldes, Paris
- Dr. Dan mon O'Dey, Aachen
- Dr. Abdoul Aziz Kassé, Dakar (Senegal)
18:30 Uhr: Podiumsdiskussion mit der Beteiligung der
Teilnehmer
19:30 Uhr Ausklang, offene Diskussion und Imbiss
Wegbeschreibung
Das Wilhelm-Marx-Haus ist das älteste Hochhaus Deutschland.
Es steht direkt an der Altstadt von Düsseldorf und ist mit allen U-Bahnlinien
zu erreichen. Station: Heinrich-Heine-Allee Altstadt.
Anmerkung:
Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine schriftliche Anmeldung
(gerne per E-Mail) ist aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl bis zum 2.
Februar 2014 erforderlich.
Auskunft erteilt:
Ibrahim Guèye
Jáppoo NRW e.V.
Wilhelm-Marx-Haus
Kasernenstr. 6
40213 Düsseldorf
Tel: 0211-56 94 95 72
Mittwoch, 20. November 2013
Runder Tisch NRW gegen Beschneidung von Mädchen
20.11.2013 Düsseldorf - Im Gesundheitsministerium war der Runde Tisch diesmal um Abgeordnete des Landtages erweitert. Schon lange hatten wir uns vorgenommen, die Politik wieder an unseren Tisch zu bitten. Frau von Dinther von der CDU musste kurzfristig absagen, aber von der SPD, den Grünen und der FDP waren Abgeordnete der Einladung gefolgt. Es war ein sehr intensives Treffen. Am Ende war eine deutlich Veränderung bei allen eingetreten: Gemeinsame Ziele wurden formuliert und eine weiterführende Zusammenarbeit beschlossen. Eine verstärkte Informationsarbeit im Landtag könnte mit einer Fachtagung zustande kommen, die wir für April anvisieren. Auch eine verbesserte finanzielle Unterstützung der Basisarbeit in den Kommunen soll in Angriff genommen werden.
Mittwoch, 21. November 2012
Mädchenbeschneidung - AG Medizin
20.11.12 - In der Ärztekammer Düsseldorf traf sich die Arbeitsgruppe
Medizin des Runden Tisches NRW. Dabei ging es vor allem um die Zusage
der Krankenkassen, die Rekonstruktionskosten zu übernehmen. Wir haben
vereinbart, dies anhand eines konkreten Falles zu überprüfen. Auch über
die Aufgaben, die wir hier in der Community einstellen können, wurden
besprochen. Die Arbeitsgruppe will sich weiter im erweiterten Rahmen
treffen.
Samstag, 5. November 2011
19. Runder Tisch NRW gegen Beschneidung von Mädchen
19.10.2011 Beim Runder Tisch NRW gegen Beschneidung von Mädchen im Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter NRW ging es um Mädchenbeschneidung im kurdischen Teil des Iraks. Es gibt sehr widersprechende Angaben über die Häufigkeit. Weitere Klärungen sind notwendig. (Günter Haverkamp)
Donnerstag, 14. Juli 2011
18. Runder Tisch NRW gegen Beschneidung von Mädchen
13.7.2011 – Der 18. Runde Tisch NRW gegen Beschneidung von Mädchen konnte wiederum im Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter tagen. Im Mittelpunkt diesmal das Thema Justiz und FGM. Gekommen waren drei RichterInnen aus Düsseldorf vom Verwaltungsgericht, vom Sozial- und vom Familiengericht. Im Zentrum des Treffens stand ein Impulsreferat des Richters vom Verwaltungsgericht. In einer kontroversen Diskussion wurden die verschiedenen Fragen und Probleme, die sich im Spannungsfeld Asyl und FGM im Justizbereich auftun, besprochen. Thema des nächsten Runden Tisches wird die Frage von Mädchenbeschneidung im kurdischen Teil des Iraks sein. (Günter Haverkamp)
Mittwoch, 3. März 2010
Runder Tisch NRW gegen Beschneidung von Mädchen
03.03.2010 - Im Ministerium ging es diesmal vor allem um die frühkindlichen Untersuchungen. Wie können wir erreichen, dass sie dazu beitragen, dass Beschneidung verhindert wird?
Donnerstag, 12. Februar 2009
Landtag NRW - "Nein zu Beschneidung von Mädchen"
Veranstaltung am 6. Februar 2009 im Landtag NRW
Der „Runde Tisch NRW gegen Beschneidung von Mädchen“ feierte am 6. Februar 2009 sein zweijähriges Bestehen. Aus diesem Anlass lud er zu einer öffentlichen Veranstaltung in den Landtag Nordrhein-Westfalen ein. Der 6. Februar ist der internationale Tag gegen weibliche Genitalbeschneidung. Der Landtag war der richtige Ort, um für dieses schwierige Thema Öffentlichkeit zu schaffen. So konnten wir die hohe Zahl von 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern erreichen. Viele hatten sich den ganzen Tag für die Veranstaltung Zeit genommen. Sie wurde von der Landtagspräsidentin und den Obfrauen des Frauenausschusses unterstützt. Der Landtag hat kostenlos die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt, die Bewirtung übernommen und die Kosten für die Ausstellung getragen. Beim Druck und Versenden der Einladungskarten und bei der Organisation hat uns die Landtagsverwaltung tatkräftig zur Seite gestanden. Diese große Unterstützung hat manches erst möglich gemacht und wesentlich zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen.
Pressekonferenz
Vormittags fand im Landtag eine Pressekonferenz statt, an der zwei Journalisten (WDR und Evangelischer Pressedienst) teilnahmen. Jawahir Cumar, stop mutilation e.V. berichtete aus ihrer Beratungsstelle und beschrieb die Folgen von Genitalbeschneidung. Der Gynäkologe Dr. Christoph Zerm, F.I.D.E. e.V. (Frauengesundheit in der Entwicklungszusammenarbeit) erläuterte die Definition und Beschneidungstypen nach der Weltgesundheitsorganisation, ihr Vorkommen und ihre Verbreitung. Auf die Frage, wo der Unterschied zur männlichen Beschneidung liege, zog er einen einfachen und einleuchtenden Vergleich.
Der „Runde Tisch NRW gegen Beschneidung von Mädchen“ feierte am 6. Februar 2009 sein zweijähriges Bestehen. Aus diesem Anlass lud er zu einer öffentlichen Veranstaltung in den Landtag Nordrhein-Westfalen ein. Der 6. Februar ist der internationale Tag gegen weibliche Genitalbeschneidung. Der Landtag war der richtige Ort, um für dieses schwierige Thema Öffentlichkeit zu schaffen. So konnten wir die hohe Zahl von 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern erreichen. Viele hatten sich den ganzen Tag für die Veranstaltung Zeit genommen. Sie wurde von der Landtagspräsidentin und den Obfrauen des Frauenausschusses unterstützt. Der Landtag hat kostenlos die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt, die Bewirtung übernommen und die Kosten für die Ausstellung getragen. Beim Druck und Versenden der Einladungskarten und bei der Organisation hat uns die Landtagsverwaltung tatkräftig zur Seite gestanden. Diese große Unterstützung hat manches erst möglich gemacht und wesentlich zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen.
Pressekonferenz
Vormittags fand im Landtag eine Pressekonferenz statt, an der zwei Journalisten (WDR und Evangelischer Pressedienst) teilnahmen. Jawahir Cumar, stop mutilation e.V. berichtete aus ihrer Beratungsstelle und beschrieb die Folgen von Genitalbeschneidung. Der Gynäkologe Dr. Christoph Zerm, F.I.D.E. e.V. (Frauengesundheit in der Entwicklungszusammenarbeit) erläuterte die Definition und Beschneidungstypen nach der Weltgesundheitsorganisation, ihr Vorkommen und ihre Verbreitung. Auf die Frage, wo der Unterschied zur männlichen Beschneidung liege, zog er einen einfachen und einleuchtenden Vergleich.
Ausstellung
Für die Veranstaltung ist es gelungen, die Ausstellung „Sie versprachen mir ein herrliches Fest“ von TERRE DES FEMMES für zwei Wochen in den Landtag zu holen. Sie wurde mit einer bewegenden Rede von Oliver Keymis, Vizepräsident des Landtags, eröffnet. Als Vertreter des „Runden Tisches NRW“ begrüßte Günter Haverkamp von Aktion Weißes Friedensband die Gäste. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Ausstellungseröffnung, um miteinander ins Gespräch zu kommen und Kontakte zu knüpfen.
Arbeitsphase
Der Nachmittag begann mit einem Grußwort von Thomas Kufen, Integrationsbeauftragter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen. Franziska Gruber von TERRE DES FEMMES informierte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einem Fachvortrag. Danach fanden zu den Bereichen Gesundheit, Recht und Communities parallel drei Workshops statt. Sie standen unter der Fragestellung: Was können wir in Nordrhein-Westfalen tun, um betroffene Frauen zu unterstützen und Mädchen vor Beschneidung zu schützen? Die Ergebnisse und Forderungen aus den Workshops wurden im anschließenden Plenum vorgestellt und diskutiert. Sie werden in die weitere Arbeit des „Runden Tisches NRW“ einfließen.
Montag, 27. November 2006
Einladung Runder Tisch Köln
27.11.2006
Beschneidung von Mädchen und Frauen
Einladung zum Runden Tisch Köln
am Montag,
11.12.2006
um 18.30 Uhr
Ort:
Melanchthon-Akademie, Raum 315, Im MediaPark 7, 50670 Köln
In Deutschland leben
etwa 30.000 Frauen und Mädchen, die von weiblicher Genitalverstümmelung
betroffen oder bedroht sind. Was können wir in unserer Stadt tun, um sie zu
unterstützen und zu schützen? Zu dieser Fragestellung treffen sich regelmäßig
Expertinnen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Behörden und Organisationen,
Lehrerinnen und Erzieherinnen, Rechtsanwälte und Ärzte zum Runden Tisch Köln.
Gemeinsam bringen sie konkrete Maßnahmen auf den Weg. Die Schutzaktion „Runde
Tische“ findet bundesweit im Rahmen der Initiative „Nein zu Beschneidung von
Mädchen“ statt, die von Aktion Weißes Friedensband koordiniert wird.
Wir möchten Sie
einladen zum nächsten Treffen des Runden Tisches Köln.
Als Tagesordnung
schlagen wir vor:
TOP 1 Vorstellungsrunde – Was erwarten Sie von der
heutigen Sitzung?
TOP 2 Konstituierung des Runden Tisches Köln
Wahl einer Sprecherin / eines
Sprechers
Klärung der Übernahme möglicher
Kosten
TOP 3 Fragebogen – erste Ergebnisse
Diskussionsrunde: Kooperations- und
Handlungsbedarf ermitteln, Prioritäten festlegen
TOP 4 Planung erster konkreter Maßnahmen:
Ärztebefragung,
Informationsveranstaltung für Erzieherinnen
TOP 5 Verschiedenes
Bitte teilen Sie uns
bis zum 6.12.2006 mit, ob Sie am Runden Tisch Köln teilnehmen!
Wenn Sie andere
interessierte Personen kennen, leiten Sie diese Einladung bitte weiter!
Mit freundlichen
Grüßen
Jeanette
Zachäus
Anlagen:
Fragebogen, Protokoll
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