Montag, 29. Mai 2006

Einladung zur Gründung des Runden Tisches Kerpen



                                                                                                                                                                               29.5.2006



Mädchenbeschneidung
Einladung zur Kerpener Gesprächsrunde

 

Als Aktivgruppe PACE von Aktion Weißes Friedensband möchten wir Sie herzlich zu einer Gesprächsrunde zum Thema „Mädchenbeschneidung in Kerpen“ einladen

am Dienstag, 13. Juni 2006 um 20.00 Uhr im Seminarraum der Pfarrgemeinde St. Maria Königin, Kerpener Str. 41a, Sindorf.

Von Aktion Weißes Friedensband haben wir erfahren, dass auch in Kerpen dringender Handlungsbedarf besteht. Im Rahmen der Initiative „Nein zu Beschneidung von Mädchen 2006“ ruft der Verein zur Entstehung so genannter „Runder Tische“ in den Kommunen auf. Sie sollen für die Verbesserung der Situation betroffener Frauen und den Schutz gefährdeter Mädchen sorgen. Eingeladen werden alle Behörden und Berufsgruppen, die dies unterstützen können.  

Am 13. Juni werden Expertinnen Sie zum Thema informieren. Anschließend möchten wir mit Ihnen die Situation, die Erfahrungen und die Handlungsmöglichkeiten in Kerpen besprechen.

Bitte teilen Sie uns bis zum 8.6. mit, ob Sie an der Gesprächsrunde teilnehmen.


Mit freundlichen Grüßen


Virginia Simeon


Freitag, 19. Mai 2006

Aids - Pillenschachtel-Übergabe

18.5.2006 Die fast 10.000 Pillenschachteln, die bei der großen Aktion zum Weltaidstag unterschrieben wurden, sollten in einer besonderen Form dem Aktionsbündnis gegen Aids übergeben werden: Gemeinsam mit dem Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Köln entstand die Idee der Aktion vor dem Kölner Dom. Am 18. Mai 2006 kamen 50 Schülerinnen und Schüler nach Köln und bauten große Türme, die von Passanten und Medien stark wahrgenommen wurden. Die hatten schon zuvor gestaunt, weil die Schachteln in Fließbandarbeit zusammengesetzt, zu langen Stangen verklebt und dann aufgetürmt wurden.

Montag, 6. Februar 2006

Schutzaktion „Runde Tische“



Initiative „Nein zu Beschneidung von Mädchen“



In Deutschland leben etwa 30.000 Frauen und Mädchen, die von Genitalverstümmelung betroffen oder bedroht sind. Unsere bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass sie unmittelbare Hilfe auf kommunaler Ebene brauchen. Viele Behörden und Berufsgruppen, die mit den Mädchen und Frauen Kontakt haben, wissen jedoch nichts über FGM (Female Genital Mutilation). Deshalb haben wir ein Konzept entwickelt und gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen in der Initiative „Nein zu Beschneidung von Mädchen“ die Umsetzung beschlossen.

Wir möchten betroffenen Frauen und gefährdeten Mädchen konkrete und praktische Unterstützung anbieten. Deshalb sollen in den Kommunen so genannte „Runde Tische“ eingerichtet werden, an denen sich regelmäßig Expertinnen, Mitarbeiter von Behörden und Organisationen, Lehrerinnen, Erzieher, Sozialarbeiterinnen, Rechtsanwälte und Ärztinnen treffen. Es werden alle eingeladen, die aufgrund ihrer Tätigkeit und Kompetenz dazu beitragen können, dass die soziale, rechtliche und medizinische Situation der betroffenen Frauen verbessert wird. Gleichzeitig sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der „Runden Tische“ so informiert und sensibilisiert werden, dass sie Gefährdungen erkennen, angemessen darauf reagieren und eventuell Beschneidungen verhindern können. 

Zunächst werden der Bedarf und bereits vorhandene Angebote in der Kommune ermittelt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erarbeiten sich gemeinsam Kompetenz zum Handeln und bringen konkrete Maßnahmen auf den Weg. Sie organisieren zum Beispiel fachbezogene Informationsveranstaltungen für Ärzte und Erzieherinnen. In ihrem beruflichen Umfeld geben sie ihr Wissen und ihre Erfahrungen als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren weiter. Die Schutzaktion erfordert ein besonders hohes Maß an Diskretion. Es dürfen keine sensiblen Daten und Informationen nach außen getragen werden.

Erste „Runde Tische“ haben sich in Köln und in Kerpen gebildet. Dort begleiten wir zurzeit die Pilotphase. Aus den Erfahrungen soll ein Modell für ganz Deutschland werden.

Die Schutzaktion findet im Rahmen der Initiative „Nein zu Beschneidung von Mädchen“ statt, die von Aktion Weißes Friedensband koordiniert wird. Die Schirmherrschaft hat Heidemarie Wieczorek-Zeul, Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, übernommen.

Machen Sie mit! Wer Interesse an der Gründung eines „Runden Tisches“ hat, melde sich bitte bei: Jeanette Zachäus, zachaeus@friedensband.de.



Kongress Mädchenbeschneidung in Bonn


Beschneidung von Mädchen ist auch in Deutschland ein Thema. Mindestens 24.000 betroffene Frauen und 6.000 gefährdete Mädchen leben bei uns.


Einladung



Auftaktveranstaltung zur Initiative
„Nein zu Beschneidung von Mädchen“ 2006

Wie können wir Mädchen vor Beschneidung schützen?


am Montag, 6.2.2006
von 18-20 Uhr
bei InWEnt (Spiegelsaal)
Tulpenfeld 6, Bonn
 

Der 6. Februar ist der Internationale Tag gegen Mädchenbeschneidung. Dies nehmen wir zum Anlass, um die aktuelle Situation in Deutschland zu beleuchten: Wie ist die rechtliche Lage? Wie weiß ich, dass ein Mädchen in Gefahr ist? An wen kann ich mich in meiner Kommune wenden?

Im Mittelpunkt der diesjährigen Initiative „Nein zu Beschneidung von Mädchen“ steht die Schutzaktion „Runder Tisch gegen Mädchenbeschneidung“. In den Kommunen sollen sich diejenigen zusammen setzen, die Kontakt zu den Mädchen im kritischen Alter und ihren Familien haben: Jugend- und Gesundheitsamt, Ausländerbehörde, Schul- und Kinderärzte, Lehrerinnen und Erzieherinnen, Fraueninitiativen, Migrantenorganisationen und Religionsgemeinschaften. Gemeinsam soll ein Plan erarbeitet werden, um in der eigenen Stadt Beschneidungen zu verhindern.


Einführungsreferat – (Rechtliche) Situation in Deutschland:
Regina Kalthegener, Rechtsanwältin (angefragt) oder wer?

Vorstellung der Initiative „Nein zu Beschneidung von Mädchen“ 2006: Jeanette Zachäus, Aktion Weißes Friedensband

Podiumsdiskussion:
y  Situation Beschneidung in Deutschland und Europa – wer?
y  Rechtliche Situation – Regina Kalthegener (angefragt) oder wer?
y  Initiative 2006 – Jeanette Zachäus, Aktion Weißes Friedensband
y  Zusammenarbeit in der Kommune – wer?
y  Handeln im Verdachtsfall – wer?

Ausklang und Gelegenheit zu Gesprächen




Aktion Weißes Friedensband e.V.
Himmelgeister Str. 107a
40225 Düsseldorf
Tel.  0211-9945137
Fax  0211-9945138