Sie hatten sich als beste Verkäufer fair gehandelter Bälle zur Weltmeisterschaft einen
Namen gemacht. Zur Belohnung dürfen sie ein Freundschaftsspiel der deutschen
Nationalelf gegen die Schweiz in Düsseldorf miterleben.
Montag, 25. September 2006
Montag, 18. September 2006
Workshop Irak - Situation und Träume der Kinder
Sayed ist 16 Jahre alt und lebt im Süden Bagdads. Sein großer Traum ist es, einmal ins Schwimmbad zu gehen. Aber seine Eltern erlauben es nicht, weil es zu gefährlich ist. Sayed gehört zu einer Gruppe von Jugendlichen, die von Saad Yaseen betreut werden. Der Filmautor studiert in Deutschland und hat sich einen Namen gemacht mit seinen Reportagen aus dem gefährlichen Land, die in 3sat/ZDF gesendet wurden. Wir bieten einen Workshop mit Saad Yaseen an, in dem er einen Film mit den irakischen Jugendlichen zeigt. Er gibt einen tiefen Einblick in die politischen und sozialen Probleme. Saad Yaseen entwickelt gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern Ideen, um für die irakischen Jugendlichen aktiv zu werden.
Dienstag, 22. August 2006
60 Jahre NRW - FRIEDENSBAND ist dabei
Dienstag, 13. Juni 2006
Protokoll Runder Tisch Kerpen Mädchenbeschneidung
Protokoll zum Treffen vom 13.6.2006
im Seminarraum der Pfarrgemeinde St. Maria Königin
anwesend
Marlie Sieburg - Bürgermeisterin, Hildegard Diekhans - stellvertretende Bürgermeisterin, Ursula Schlösser - Gleichstellungsbeauftragte, Hildegard Schupke und Gisela Doepner - Kinderschutzbund,
von der Aktivgruppe PACE: Virginia Simeon, Annika Witzel, Deborah Tatzel, Nadine Leterle, Sarika Weiler, Tatjana Schumacher, Bettina Bucher - Lehrerin, Michael Rattelmüller - Pastoralreferent, Günter Haverkamp - Aktion Weißes Friedensband
Virginia Simeon begrüßte als Sprecherin der Aktivgruppe PACE die Anwesenden. Sie erklärte das besondere Anliegen der Jugendlichen, den betroffenen Mädchen und Frauen zu helfen.
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde informierte Günter Haverkamp über die Aktion „Runder Tisch“ bundesweit und in Kerpen. Es bestand Einigkeit darin, die Ziele des Runden Tisches weiter zu verfolgen.
Weitere Vorgehensweise
Die Aktivgruppe PACE und Aktion Weißes Friedenband stimmen den Einladungsbrief für die weiteren Aktivitäten mit Ursula Schlößer ab. Frau Sieburg hat zugesagt, das Einladungsschreiben an die zuständigen Behörden weiterzuleiten und eine Beteiligung anzuregen. Beschlossen wurden:
1. Treffen am „Runden Tisch Kerpen“
Angeschrieben werden zusätzlich Frau Bosgen, Betreuerin der weiblichen Flüchtlinge und Nicole May, Integrationsbeauftragte. Jawahir Cumar hat ihr Kommen zugesagt. Einladungen gehen auch an die Partnerorganisationen von Aktion Weißes Friedensband (UNICEF, CARE, (I)NATCT, TERRE DES FEMMES, FIDE, stop mutilation u.a.) („Kidz-Werk“, Dr. Genscher (Fr. Schlösser spricht ihn an)
2. Informationsveranstaltung für Pädagoginnen und Pädagogen
mit dem Film "Bolokoli" und Jawahir Cumar als Expertin (organisiert Aktivgruppe PACE zusammen mit Aktion Weißes Friedensband)
3. Informationsveranstaltung für Ärztinnen und Ärzte
mit Dr. Christoph Zerm, Frauenarzt und Vorsitzender von FIDE. Die Einladung wird auf einen Mittwoch, 18 Uhr im Oktober gelegt. Aktion Weißes Friedensband fragt Dr. Zerm und organisiert die Veranstaltung zusammen mit Aktivgruppe PACE)
Ansprechen der Ärztinnen und Ärzte
Bis auf eine Kinderärztin und einen Frauenarzt hatte es keine Rückmeldungen gegeben. Der Vorschlag, Kontakt durch einen Besuch aufzunehmen und damit wahrscheinlich einen besseren Erfolg zu erzielen, wurde allseits begrüßt. (Beste Termin dafür immer Mittwochs)
Montag, 29. Mai 2006
Einladung zur Gründung des Runden Tisches Kerpen
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29.5.2006
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Mädchenbeschneidung
Einladung
zur Kerpener Gesprächsrunde
Als
Aktivgruppe PACE von Aktion Weißes Friedensband möchten wir Sie herzlich zu
einer Gesprächsrunde zum Thema „Mädchenbeschneidung in Kerpen“ einladen
am
Dienstag, 13. Juni 2006 um 20.00 Uhr im Seminarraum der Pfarrgemeinde St. Maria
Königin, Kerpener Str. 41a, Sindorf.
Von
Aktion Weißes Friedensband haben wir erfahren, dass auch in Kerpen dringender
Handlungsbedarf besteht. Im Rahmen der Initiative „Nein zu Beschneidung von
Mädchen 2006“ ruft der Verein zur Entstehung so genannter „Runder Tische“ in
den Kommunen auf. Sie sollen für die Verbesserung der Situation betroffener
Frauen und den Schutz gefährdeter Mädchen sorgen. Eingeladen werden alle
Behörden und Berufsgruppen, die dies unterstützen können.
Am
13. Juni werden Expertinnen Sie zum Thema informieren. Anschließend möchten wir
mit Ihnen die Situation, die Erfahrungen und die Handlungsmöglichkeiten in
Kerpen besprechen.
Bitte
teilen Sie uns bis zum 8.6. mit, ob Sie an der Gesprächsrunde teilnehmen.
Mit
freundlichen Grüßen
Virginia
Simeon
Freitag, 19. Mai 2006
Aids - Pillenschachtel-Übergabe
18.5.2006 Die fast 10.000 Pillenschachteln, die bei der großen Aktion zum Weltaidstag unterschrieben wurden, sollten in einer besonderen Form dem Aktionsbündnis gegen Aids übergeben werden: Gemeinsam mit dem Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Köln entstand die Idee der Aktion vor dem Kölner Dom. Am 18. Mai 2006 kamen 50 Schülerinnen und Schüler nach Köln und bauten große Türme, die von Passanten und Medien stark wahrgenommen wurden. Die hatten schon zuvor gestaunt, weil die Schachteln in Fließbandarbeit zusammengesetzt, zu langen Stangen verklebt und dann aufgetürmt wurden.
Montag, 6. Februar 2006
Schutzaktion „Runde Tische“
Initiative „Nein zu
Beschneidung von Mädchen“
In Deutschland leben
etwa 30.000 Frauen und Mädchen, die von Genitalverstümmelung betroffen oder
bedroht sind. Unsere bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass sie
unmittelbare Hilfe auf kommunaler Ebene brauchen. Viele Behörden und
Berufsgruppen, die mit den Mädchen und Frauen Kontakt haben, wissen jedoch
nichts über FGM (Female Genital Mutilation). Deshalb haben wir ein Konzept
entwickelt und gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen in der Initiative
„Nein zu Beschneidung von Mädchen“ die Umsetzung beschlossen.
Wir möchten
betroffenen Frauen und gefährdeten Mädchen konkrete und praktische
Unterstützung anbieten. Deshalb sollen in den Kommunen so genannte „Runde
Tische“ eingerichtet werden, an denen sich regelmäßig Expertinnen, Mitarbeiter
von Behörden und Organisationen, Lehrerinnen, Erzieher, Sozialarbeiterinnen,
Rechtsanwälte und Ärztinnen treffen. Es werden alle eingeladen, die aufgrund
ihrer Tätigkeit und Kompetenz dazu beitragen können, dass die soziale,
rechtliche und medizinische Situation der betroffenen Frauen verbessert wird.
Gleichzeitig sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der „Runden Tische“ so
informiert und sensibilisiert werden, dass sie Gefährdungen erkennen,
angemessen darauf reagieren und eventuell Beschneidungen verhindern
können.
Zunächst werden der
Bedarf und bereits vorhandene Angebote in der Kommune ermittelt. Die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer erarbeiten sich gemeinsam Kompetenz zum Handeln
und bringen konkrete Maßnahmen auf den Weg. Sie organisieren zum Beispiel
fachbezogene Informationsveranstaltungen für Ärzte und Erzieherinnen. In ihrem
beruflichen Umfeld geben sie ihr Wissen und ihre Erfahrungen als
Multiplikatorinnen und Multiplikatoren weiter. Die Schutzaktion erfordert ein
besonders hohes Maß an Diskretion. Es dürfen keine sensiblen Daten und
Informationen nach außen getragen werden.
Erste „Runde Tische“
haben sich in Köln und in Kerpen gebildet. Dort begleiten wir zurzeit die
Pilotphase. Aus den Erfahrungen soll ein Modell für ganz Deutschland werden.
Die
Schutzaktion findet im Rahmen der Initiative „Nein zu Beschneidung von Mädchen“
statt, die von Aktion Weißes Friedensband koordiniert wird. Die
Schirmherrschaft hat Heidemarie Wieczorek-Zeul, Bundesministerin für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, übernommen.
Machen Sie mit! Wer
Interesse an der Gründung eines „Runden Tisches“ hat, melde sich bitte bei:
Jeanette Zachäus, zachaeus@friedensband.de.
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